Grenzenlos Wandern – das bedeutet in der Zweiländer-Wanderregion Kleinwalsertal-Oberstdorf nicht nur endlose Wanderwege in atemberaubender Bergwelt. Unter diesem Motto bieten wir Ihnen auch das Bergbahnticket inklusive an
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Rezept des Monats: Hirschbraten in Rotweinsauce

Gregor's Rezept des Monats

Oktober: Hirschbraten in Rotweinsauce

Steinböcke

Rezept des Monats: Hirschbraten in Rotweinsauce

01. Oktober 2022
Küchenzauber
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Mit dem Herbst beginnt auch wieder die alljährliche Brunftzeit der Hirsche. In der Natur unterwegs vernimmt man das das tiefe Röhren, den Brunftschrei der Tiere, derzeit überall aus dem Wald im Kleinwalsertal. Mit der Brunftzeit und den kälteren Temperaturen beginnt aber auch wieder die Zeit für kräftige Wildgerichte.

Egal, ob zu einem bestimmten, feierlichen Anlass oder einfach als Sonntagsbraten: Ein gut gemachter Hirschbraten kommt immer gut an. Besonders jetzt in der kälter werdenden Jahreszeit sorgt das Rezept für ein absolutes Wohlgefühl. Wie wir den Hirschbraten bei uns im Restaurant am Alpengasthof Hörnlepass zubereiten und wie Sie ihn auch zuhause ganz einfach hinbekommen, verrate ich Ihnen jetzt.

Und los geht's!

Mengenangaben für 4 Personen

Die Zutaten:

  • 800 g Hirschfleisch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Optional auch Wildgewürz
  • Pfefferkörner schwarz
  • Wacholderbeeren
  • 1 EL Senf
  • 30 g Bratfett
  • 80 g Karotten
  • 40 g Knollensellerie
  • 120 g Zwiebeln
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Preiselbeermarmelade
  • 200 ml Rotwein
  • 400 ml brauner Fond
  • Thymian
  • Rosmarin
  • Lorbeerblatt

Die Zubereitung:

Als Erstes würzen wir das Hirschfleisch und reiben es anschließend mit dem Senf ein. Anschließend braten wir es in einem Topf mit dem heißem Bratfett von allen Seiten scharf an. Nachdem es von allen Seiten Farbe gezogen hat, nehmen wir den Braten heraus.

Nun braten wir in dem gleichen Topf das Wurzelgemüse, welches wir zuvor in grobe, etwa 1,5 cm große Würfel geschnitten haben, an. Etwa in der Mitte des Röstvorgangs geben wir das Tomatenmark hinzu und rösten es mit dem Gemüse kräftig an vor dem Ablöschen mit Rotwein geben wir noch einen EL Preiselbeermarmelade dazu und Rösten sie kurz mit. Nun löschen wir alles mit einem Teil des Rotweins ab und lassen den Wein verkochen. Ist dies geschehen, folgt der zweite Röstvorgang. Wenn der Ansatz die gewünschte Farbe erreicht hat, löschen wir mit dem Rest des Weines erneut ab und lassen ihn ebenfalls einkochen. Nun geben wir die Pfefferkörner, Wacholderbeeren, den Rosmarin, Lorbeer und den Thymian hinzu und gießen mit dem Fond auf. Wer keinen Fond zur Hand hat, kann auch Gemüsebrühe verwenden. An diesem Punkt salzen wir den Ansatz ein wenig und geben den Braten wieder hinzu.

Das Ganze nun mit einem Deckel auf niedriger Stufe köcheln lassen oder ohne Deckel bei 150-160 °C im Ofen schmoren. Bei beiden Varianten muss das Bratenstück während des Schmorens hin und wieder gewendet werden.

Die Schmorzeit variiert je nach Qualität, Alter des Tieres und Größe des Stückes zwischen 1,5 und 3 Stunden. Fleisch von jüngeren Tieren ist meist schneller weich als das von älteren. Jedoch schmeckt das Fleisch von älteren Tieren in der Regel intensiver.

Als Beilage schlage ich Rotkraut und Semmelknödel oder Kartoffel vor. Auch Nudeln oder Spätzle passen sehr gut zum Hirschbraten.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Nachkochen und würde mich wie immer über Bilder oder ein Feedback freuen. Für Fragen stehe ich Ihnen selbstverständlich auch gerne zur Verfügung.

Ihr Gregor Keck

 

Übrigens: Alle auf unserem Blog veröffentlichten Rezepte können Sie einfach ausdrucken. So können Sie das Rezept einfach zuhause archivieren. Hierzu möchte ich Ihnen unser Hörnlepass Rezeptbuch ans Herz legen.

Der robuste und erweiterbare Din A4 Ringordner beinhaltet auf 94 Seiten bereits 30 Rezepte von unserem Blog für Küche und Hausapotheke – sortiert nach Vorspeisen, Suppen, Hauptgerichten, Desserts und Kräuterrezepten – und kann fortlaufend mit den auf dem Blog veröffentlichten Rezepten erweitert werden. Einfach regelmäßig auf dem Blog vorbeischauen, aktuelle Rezepte herunterladen, ausdrucken und abheften. So wächst der Ordner Monat für Monat weiter und mit der Zeit entsteht eine umfangreiche Rezeptsammlung, mit der Sie sich die Hörnlepass-Küche nach Hause holen können.

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